Tag 4 Foz de Iguacu - Dourados 506 km
Wir starten mitten in der Nacht. Wecker um 4.45 h, Abfahrt
5.30 h. Es ja Urlaub. Der Grund für die Nachtschicht sind
Sprengarbeiten am Weg. Wir müssen vor 9 h an Kilometer 175 vorbei sein. Danach
wird die Straße gesperrt und 100 km Umweg rutschen ins Roadbook.
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| Vollgas gleich am Morgen. Diesen Pritschenwagen sahen wir nur kurz. |
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Das Rot Afrikas. Sobald man sie etwas ankratzt scheinen
Afrika und Südamerika ziemlich ähnlich zu sein. |
Es kann nur an der frühen Stunde liegen, dass wir uns in der
Weltstadt Foz de Iguacu so was von verfahren. Nach 40 Minuten Irrfahrt finden wir zurück zum Hotel und beginnen von vorne. Diesmal klappt es, wir machen
verlorene Zeit mit Serienbestzeiten wett. Um halb Neun passieren wir die
kritische Stelle, danach Kindergeburtstag.
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| Kurze Rast nach dem Morgenstress. Herr Direktor ist gut in Schuss, und die beiden Passagiere erst. |
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Grundstück zu verkaufen. Für den, der sich in Brasilien selbständig machen will, kann das
die Glücksnummer sein. Nur noch die Ländervorwahl +55 davor und schon rollt die Kugel. |
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Paraguay ist nur einen Hupfer entfernt und wird von den Brasileros gerne
wegen günstiger Unterhaltungselektronik aufgesucht. |
Heute keine Sonderprüfung, eine reine Transportetappe von A
nach B. Es geht entlang der Grenze zu Paraguay. Wir sehen viel Landwirtschaft,
praktisch jeder Fleck Boden ist kultiviert. Weites, fettes Land.
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Landwirtschaft überall. Nicht nur die Äcker werden mit Monstermaschinen und
Hi-Tech-Düngern behandelt, auch die Verarbeitung der Rohstoffe ist groß. Das hier
etwa ist eine Geflügelfarm, und da hängt links und rechts vom Fotos noch einiges dran. |
Die Fahrt bleibt ereignislos. Bis auf die beiden
Selbstmörder. Innerhalb von nur 15 Minuten donnern sie in unser Auto. Ganz offensichtlich
haben sie auf einen flotten blauen Mercedes gewartet, um vom Straßenrand aus
ihr Vorhaben umzusetzen. Der erste stirbt an unserem linken Scheinwerfer, der
zweite knallt mitten auf die Windschutzscheibe. Die Federn kleben noch zwanzig
Kilometer später am Glas.
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| Man darf nicht vergessen anzumerken, dass Brasilien dem Vielfahrer ganz tolle Straßen bietet. |
Der fahrerische Höhepunkt des Tages ist die Überquerung der
Ayrton-Senna-Brücke. Mit 3,5 Kilometern Länge ein würdiges Monument für den
verblichenen Champion. Heinz Prüller ist entzückt, als Hans ihn während wir drüber fahren anruft und ihm diese Frohbotschaft übermittelt. Hans ist nach dem Telefonat dagegen enttäuscht. Er hat erwartet, dass ihn Prüller mit Hintergrundwissen versorgt. Etwa, dass die jüngere Cousine von Senna, die mit einem Zahnarzt aus Belem verheiratet ist, nur sieben Kilometer weiter wohnt und letztes Jahr ihren neuen Labrador auf den Namen Bonzo getauft hat. Aber es kam nichts.
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Diesen Gefallen konnten wir dem Herrn Direktor nicht abschlagen.
Mit einem Mercedes auf einen Mocca in Mercedes. |
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| Die Ayrton-Senna-Brücke. Heinz Prüller war entzückt, als Hans ihn anrief, während wir drüber rollten. |
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| Der hat sicher einen Großen. |
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Wir wissen noch immer nicht, was diese Haufen sollen. Termiten? Braille für Riesen? Fladen von Turbokühen?
Zuschriften, die der Lösung dienen, erwünscht. |
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