Frühstart. Wecker um 5.45 h. Abfahrt eine Stunde später. Heute liegt die zweitlängste Etappe der Rallye plus eine Sonderprüfung vor uns. Ziel sind die mächtigen Wasserfälle von Iguacu im Dreiländereck mit Paraguay und Argentinien. Mit der Hitze der letzten Tage wird das spannend.
Kaum aus der Garage beutelt es uns auch schon. Zwölf Grad und Nieselregen. Salzkammergut im August. Das wird unser Tag. Im Auto duftet es zart nach Benzin.
| Wären da nicht überall diese Palmen, fehlt nicht viel aufs Mostviertel. |
| Habe ich übrigens schon erwähnt, dass Brasilien tolle Straßen hat? |
| Dafür haben die Autobahnraststätten noch Luft nach oben. |
| Concours d´ Elegance der Landmaschinen. Auf Südbrasiliens Straßen fährt, was gut und teuer ist. |
| Keine Ahnung, ob das wirklich Affenbrotbäume sind. Aber egal, sie stehen überall und schauen interessant aus. |
| So gemütlich zeigt sich die Sonderprüfungsstrecke bei der Probefahrt. |
| Und so grauslich emping sie uns nur eine Stunde später. Genau dann, als es um die Wurst ging. |
| Gut drauf in jeder Lebenslage. Vor allem dann, wenn man die Freunde mit seiner Sirene schrecken kann. |
| Reifenwechsel in Brasilien. Ein Indianer, viele Häuptlinge. |
| Was der Bub eben so braucht, wenn er auf Reisen geht. |
Fabio Strasser-Lanz verwickelt uns in ein Gespräch. Er stammt aus Entre Rios, 150 km entfernt, und spricht eine Art Schwäbisch. Wir verstehen ihn trotzdem gut. Sein Vater heißt auch Herbert, Herbert Wendelin Strasser und kommt aus Jugoslawien. Sie sind Donauschwaben, die 1951 hierher gezogen sind. Ein ganzes Dorf voll.
| Kaffeekränzchen in der Pampa. Schade, dass hier gerade kein Klavier steht. |
| Fabio Strasser Lanz spricht perfekt Schwäbisch. Und sein Vater heißt auch Herbert. Aber nicht deshalb nennen sie ihn zu Hause den schwarzen Deutschen. |
| Nicht völlig überraschend auf einer fünfwöchige Reise, aber wenn´s dann passiert, dann ist es doch schade. |
Freund in der Fremde.
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| Dieses Foto ist natürlich gestellt. Bitte sagen Sie das Ihren Kindern. |
| Die sagenumwobenen Ayres auf ihrem Itala. |
| Eigentlich betreibt er zu Hause in England eine gutgehende Bentley-Werkstatt und könnte sich das Leben einfacher machen. |
| Aber dann treten sie doch immer wieder gerne mit ihrem Zirkusding auf. |
| Die erste Diagnose ist beunruhigend. Die zweite macht zarte Gemüter depressiv. |
| Viel guter Wille, aber genau so wenig Expertise und Ersatzteile: Dr. Chris Lee näherte sich dem Problem mit der Logik des Arztes. |
| Auf Anhieb ein vielversprechendes Team: Walter Milla und Hans. Wäre da nicht dieses kleine Problem mit dem Benzinfilter. |
| Echte Hilfe kommt schließlich in Person der Mechaniker. Kein Wunder, wenn man so komplett ausgestattet ist. |
Wir haben knapp drei Stunden für 275 Kilometer. Klingt einfach, ist aber aussichtlos. Zuerst wird der Regen immer heftiger. Dann fällt der Wischer auf der Fahrerseite aus. Als nächstes geht der Tripmaster ein, und schließlich arbeitet das GPS-Navi nur mehr auf Halbmast. Hans fährt mit dem Messer zwischen den Zähnen. Doppelte Sperrlinien ignorieren wir nicht mal. Keine Übertreibung, aber mindestens Hundert Autos überholen wir am Pannenstreifen. Am Schluss fahren wir bei Rot über die Kreuzung.
| Das ist das Standbild. Mehr gibt aber das Video darunter her. |
Drei Minuten vor dem Schlussgong stemple ich die Zeitkarte im Iguacu Resort Hotel. Schon schön, dass wir noch heil sind. Am Abend wird gefeiert, denn morgen ist schulfrei.
Burschen hopp auf! Nicht verzagen, heute ein paar kleine Servicearbeiten und dann geht's schon wieder ;-)))) Ein ganzes Land drückt euch die Daumen!!! LGCD
AntwortenLöschen1. langer Kommentar von mir anscheinend dem brasilianischem Urwalds zum Opfer gefallen und ist verschwunden.
AntwortenLöschennicht aufgeben heißt aber auch eure Devise
daher nochmaliger Versuch eines postings
Angst: das war ja ganz schön knapp anscheinend .
kann doch nicht sein dass sich die Geschichte wiederholt und ein neuerlich früher Defekt die challenge raubt.
Vielleicht wäre ein kleiner Tipp von mir noch nützlich, bevor ihr sonst vorschnell die 70 Jungfrauen im Paradies abholen müsst:
Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer rauchen